Um ein Gift genauer zu erkunden,
habe ich es in mein Blut gegossen,
ist es mir durch Herz und Hirn geflossen,
hat die Lust nach Ruhe unterbunden,
Läßt mich Müdigkeit nicht mehr empfinden,
Hunger nicht und keine Langeweile.
Leben rauscht und Traum verfliegt in Eile,
Nächte, kurz, voll Schreckensbilder, schwinden.
Arbeit fliegt voran fast wie sie sollte,
Leben ist so wild wie ich es wollte,
und ich zittre durch die Sommertage.
Diese tintendunkle Sucht zu leben,
diese Überwachheit anzustreben,
gibt mir Lust und Schaffenskraft und Plage.
© Claudia Sperlich
“Noch ein Tässchen?” “Gerne doch!”
So nett
wenn die Claudia Kaffee trinkt
dabei ihren Stift dann schwingt
kommt heraus gleich ein Sonett
sie braucht auch keinen Schlaf im Bett
sie dichtet und ist gut gelaunt
und wird eigentlich bestaunt
ich sage Danke ihr
war gerne zum Lesen Hier
Claudia, das ist wunderbar
herzlichst grüßt Dich Erika
Ach so…. Kaffee,
ich fürchtete zunächst, mir ernsthaft Sorgen machen zu müssen.
Grüße
Ich werde über den laufenden Selbstversuch vielleicht später noch berichten. Vielleicht in Form von noch mehr Sonetten. Definitiv ist Coffein schon sehr besonders, wenn man es in großer Reinheit und Menge nimmt
– aber weniger schädlich als Koks, zudem legal.