Am Samstag hab ich mich vorbereitet, den Shaolin Mönchen ganz aus der Nähe – danke an Bernhard Moestl für die Superkarten ! – ihr Geheimnis abzuringen.
Die Mönche sind in der Lage binnen kürzester Zeit das Chi an einer bestimmten Stelle ihres Körper zu bündeln. Und zwar genau dort, wo sie es brauchen. Sie erschließen sich scheinbar mühelos ihre innere Kraftquelle.
In der Show stellten sie einerseits ihre Kampfkünste zur Schau, und andererseits zeigten sie, wie sie in den Zustand absoluter Ruhe kommen. Letzteres fand ich eigentlich beeindruckender, ihre Ausstrahlung füllte den ganzen Saal in der Wiener Stadthalle.
Um ins Kloster aufgenommen zu werden, sind die Mönche bereit vieles in Kauf zu nehmen, wie wir hierzulande sagen. Sie stehen jeden Tag um 4 Uhr früh auf, laufen tausend Höhenmeter über Stufen auf den Berg Shaoshi hinauf und abends auf allen Vieren wieder runter. Sie schlafen in unbeheizten Räumen und trainieren ihren Geist und Körper auf’s Härteste.
Der Geist beherrscht den Körper. Und dass das tatsächlich so ist, demonstrieren sie während der Show auf eindrucksvolle Weise.
Wie man das Wissen der Shaolin für sich selbst und für den Alltag nutzen kann, hat Bernhard Moestl in seinem Buch “Shaolin – Du musst nicht kämpfen, um zu siegen” beschrieben. Er selbst hat viele Monate bei und mit den Mönchen gelebt und das Buch, das aus dieser Erfahrung entstanden ist, steht seit Jahren in den Bestsellerlisten.Der Premium Ausgabe des Buches liegt eine wundervolle CD bei, die mir schon zu vielen entspannten und auch anregenden Momenten verholfen hat.
Weitere Fotos von der Show folgen in den nächsten Tagen. Da hat doch glatt einer eine Nadel durch eine Glasscheibe geschossen und den dahinter befestigten Luftballon zum Platzen gebracht. Ja, solche Sachen machen die.
Sylvia
Vielen Dank

Qigong bringt mich auch zur Ruhe , aber nicht zu solchem Tatendrang
Die CD hab ich ja auch …… und mag sie sehr…. vor allem die Aufforderung in dem einen Satz, zunächst einmal nichts zu tun
Ich glaub, diesen Satz mag wohl jeder am liebsten.
Martina bestätigt das auch immer wieder.
Ich habe gelesen, dass es sogar die Möglichkeit gibt einen “Urlaub” im Kloster zu machen und am “europäisierten” Training mitzumachen. Das hat mich früher immer mal gereizt, jetzt frage ich mich langsam, ob ich nicht zu Alt dafür geworden bin?!
Dazu wird man nicht zu alt aber ein europäisiertes Training ist leider nur mehr Geldmacherei. Das hat mit Shaolin nichts zu tun.